Altea Info - Reisberichte, Erlebnisse und Empfehlungen      Samstag, 24.06.2017


Alhambra und Granada – wunderschön, aber nix für schwache Beine
Ohne Zweifel ist die Alhambra in Granada, ebenso wie die Stadtteile Sacramonte und Albaycín, völlig berechtigt zum UNESCO Weltkulturerbe geworden.

 

 

Unser Wochenendausflug dorthin war jede Minute wert, alles was man über die Alhambra an schönen und blumigen Beschreibungen lesen kann, hat sich erfüllt. Die Festung ist beeindruckend wie der Blick über das Tal, der Nasridenpalast lässt den Zauber aus 1000 und einer Nacht lebendig werden, der nebenstehende Palast Karls des V erscheint dagegen klobig und unfein, ungeschickt und klotzig, dennoch, oder wegen des Kontrastes, ebenfalls sehenswert.

Alhambra

In die Welt der Emire tritt man schließlich im Paradiesgarten Generalife ein, eine Gartenanlage ausgesuchter Schönheit und Eleganz, mit viel Liebe zum Detail, zu Labyrinthen und Wasserspielen, seit Jahrhunderten schon Ort der Verliebten und der damit verbundenen romantischen Erzählungen, ebenfalls mit herrlichem Ausblick und Sicht zur Alhambra hinüber.
All das kann man sehen wenn man die historische Anlage aus der maurischen Zeit anschaut, Karten, besonders zur Besichtigung des Nasridenpalastes, kauft man einfach per Internet bei Servicaixa und lässt sie entweder direkt oben vor der Kasse rechts neben dem Souvenirshop am Automaten ausdrucken, oder an jedem anderen Automaten der LaCaixa entweder per vorheriger Internetreservierung oder einfach auch direkt dort am Automaten ohne Internet.

Alhambra

Karten sollten aber auf jeden Fall vorher gekauft werden, weil die maximale Besucherzahl der Alhambra täglich auf 8000 begrenzt ist, aufgeteilt in Vormittags- und Nachmittagsbesucher, die Einlasszeiten sind festgelegt und bindend.
Einen besonderen Service für Besucher mit eingeschränkter Beweglichkeit bietet die Anlage der Alhambra, am Eingang sind Rollstühle zu leihen, kostenlos und ohne große Formalitäten.
Besucht man aber nun die Anlage der Alhambra mit Kinderwagen oder eben mit Rollstuhl, wird man schnell sehen, dass der Fehler wieder einmal im Detail liegt.
In die Festungsanlage Alcazaba, ganz an der Spitze der gesamten Alhambra Anlage, gelangt man auf Rädern überhaupt nicht, auf die Türme die als Aussichtspunkte empfohlen werden, sowieso nicht. Zum Nasridenpalast wird eine Rampe angeboten, schnell aber steht man vor weiteren Schwellen und Stolpersteinen, die ein Weiterfahren auf Rädern nicht ermöglichen. Setzt man den Rundgang fort entlang dem Paseo der Türme und will zum Generalife, ist auch dieser Weg durch den Park entlang der einstigen Festungsmauer zwar wunderschön, aber nur über unzählige Treppen zu bewältigen. Hat man dann endlich Generalife erreicht, sind dort am Auditorium doch tatsächlich Behindertentoiletten, dorthin gelangt man jedoch wieder nur über formschöne Treppen oder mit einem riesigen Umweg.
Schließlich ist dort noch der Wasserhof zu besichtigen, die Wassertreppe, die oberen- und unteren Gärten etc., romantisch und liebreizend. Mit Rolli oder Kinderwagen allerdings nur über den eigentlichen Ausgang zu erreichen, unbeschildert und nur durch die aufmerksame Betreuung des Aufsichtspersonals der Alhambra zu erreichen und zu erkennen.
Müsste man das Weltkulturerbe benoten, so bekäme es von uns eine 1+ in der Beurteilung für die Sehenswürdigkeit an sich, eine 5-6 für die behindertenfreundliche – oder besser behindertenfeindliche Ausstattung, die Route mit dem Audioguide für 6€ pro Stück ist ebenfalls nicht besonders gut beschildert oder erklärt.
Was nun Granada insgesamt betrifft, so ist auch von der City Sightseeing Tour abzuraten, die uns für das was man sehen kann überteuert erscheint und eigentlich nur Zeit kostet.
Will man Granada erkunden, startet man am Besten an der Kathedrale, ein beeindruckendes Interieur, das atemberaubende Ausmaße nimmt.

Kathedrale
Drum herum muss man das bunte Treiben der Medina, der alten Karawanserei, des ehemaligen Seidenmarktes erleben, wie auf dem orientalischen Basar.

Kathedrale

Nimmt man dann ab der Kathedrale, der Gran Vía 1 Haltestelle, den Mikrobus 30, fährt der einen für nur 1,20€ zur Alhambra. Mit dem Mikrobus 32 kann man hinauf fahren in den ehemals maurischen Stadtteil Albaycín mit den engen Gassen, durch die der kleine Bus kaum passt, mit verwinkelten weißen Häusern, dem Palast Dar-Al-Horra und vielem mehr, ein Stop auf der Plaza San Nicolás lädt ein, fern vom Verkehrschaos der Stadt die Seele bei einem Aperitif baumeln zu lassen.
Wer dann noch Lust hat, besichtigt den Kongresspalast mit der riesigen Freitreppe aus grünem Marmor, den jüdischen Ortsteil Realejo, das Museum García Lorca und den dazu gehörigen Park oder den Wissenschaftspark auf eigene Faust, alles ausgeschildert und gut zu finden. Viel Spaß bei der Entdeckung Granadas, es lohnt sich!


- C.-M. Frölich

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Verona- Oper und Kultur als ständige Begleiter
Eine Reise nach Norditalien muss zwangsläufig mit einem Besuch in Verona, erklärtes Weltkulturerbe, verbunden werden, hier eine kleine und nützliche Gebrauchsanweisung für die Stadt und die Oper.

 

 

Überall in der kleinen aber malerischen und geschichtsträchtigen Innenstadt begegnet man Historie und Histörchen. Geprägt ist das Stadtbild natürlich von der Arena di Verona, der noch heute in Betrieb befindlichen weltbekannten Freilichtbühne.
Die Arena di Verona ist nach dem Kolosseum in Rom das zweitgrößte erhaltene römische Amphitheater. Die Arena hat eine Länge von ca. 138 Metern und eine Breite von ca. 110 Metern. Die 44 Stufenränge des Zuschauerraums sind jeweils etwa 45 Zentimeter hoch, die gesamte Arena ist genau 24,1 Meter hoch.

römische Amphitheater die Arena di Verona

22.000 Zuschauer pro Vorstellung bevölkern die historischen Gemäuer bei den Festspielen in Verona, in jedem Sommer ein Erlebnis, was auch wohl durchdacht sein sollte.
Gebaut wurde die Arena für die üblichen Gladiatorenkämpfe etc. etwa 30 n. Chr., nach einem Erdbeben im Jahr 1117, bei dem der größte Teil des Außenrings zerstört wurde, diente die Arena als Steinbruch für die wachsende mittelalterliche Stadt. Heute sind nur noch 4 Bögen des ehemals die Arena vollständig umfassenden Außenrings erhalten. Sie werden von den Veronesern „l'ala“ – der Flügel – genannt.
In der Renaissance gab es Bestrebungen, das Bauwerk wieder als Theater zu nutzen. Dies geschieht aber erst seit 1913 wieder regelmäßig.
Am 10. August 1913 wurde anlässlich des 100. Geburtstags von Giuseppe Verdi die Oper Aida aufgeführt.
Aufgrund der hervorragenden Akustik konnte sich die Arena schnell als Konzertstätte etablieren. Heute finden vor allem in den Monaten Juni, Juli und August Opernaufführungen und Rock-Konzerte statt.
Bei Regen hat man im Übrigen Probleme - die Vorstellung wird so gut wie nie vorher abgesagt, aber nur wen sie vorher abgesagt würde, bekäme man auch das Eintrittsgeld zurück.
Bei Veronaticket heißt es: "Bitte beachten Sie die neue Regelung für die Rückerstattung der Eintrittskarten für die Opersaison 2007 wie folgt:
Bei schlechtem Wetter wird die Vorstellung nie vor dem Beginn annulliert. Falls die Wetterbedingungen die regelmäßige Durchführung der Vorstellung nicht erlauben, wird der Vorstellungsbeginn um maximal 150 Minuten nach der vorgesehenen Uhrzeit verschoben. Nur danach wird eine eventuelle Annullierung der Vorstellung entschieden und mitgeteilt.
Eine Rückerstattung der Eintrittskarten ist nur möglich, wenn die Vorstellung vor der Startuhrzeit annulliert wird. Falls die Vorstellung nach dem Beginn unterbrochen würde, ist eine Rückerstattung der Eintrittskarten nicht mehr möglich.
Fällt die ganze Vorstellung aus, wird der Eintrittspreis direkt an der Abendkasse der Fondazione Arena noch am selben Abend oder am nächsten Tag zurückgezahlt. Oder die Eintrittskarten dürfen an folgender Adresse der Fondazione Arena innerhalb 10 Tagen durch eingeschriebenen Brief gesendet werden: Fondazione Arena di Verona, Piazza Brà 28 37121, Verona (Italien)."
Hier weitere Empfehlungen und Erklärungen, denn wir waren zum Glück bei bestem Wetter in der Arena di Verona:
Üblich ist es in der Arena, durchaus seine Sitzkissen und Getränke selber mitzubringen, für ein Leihkissen zahlt man 3.- Euro - auf ein Kissen verzichten kann man nicht. Getränke gibt es an den ziemlich überfüllten Bars für etwa 5.- Euro, auch das überlegt man sich, das Mitbringen von Snacks und kleinen Getränken ist erlaubt, der große Picknickkorb muss aber leider draußen bleiben.
Für die Eintrittskarten der verschiedenen Kategorien sucht man am Besten www.veronaticket.com auf, aber auch vor Ort im Ticketbüro an der linken Seite des „l'ala“ gibt es noch Restkarten, in diesem Büro herrscht entsprechender Andrang.
In vier Preiskategorien sind Sitzplätze von etwa 20.-Euro bis zirka 180.-Euro erhältlich, die "billigen" Plätze befinden sich auf den altehrwürdigen Steinstufen, die teureren sind bestuhlt.
Große Menschen klagen schon mal über das geringe Platzangebot auch auf superteuren Plätzen, bequem ist etwas anderes.

die traditionellen Steinstufen der Arena di Verona
Wählt man die traditionellen Steinstufen, so sollte man darauf achten, die Bereiche D und E zu buchen, also direkt gegenüber der Bühne, wegen Akustik und untergehender Sonne die empfehlenswertesten. Und auch wenn der Reiz, ganz oben zu sitzen groß ist, sollte man der Versuchung widerstehen. Während man draußen von innen gar nichts hört, riecht und hört man auf den ganz oben gelegenen Plätzen sehr viel von außen, das irritiert.
Der Einlass der 22.000 Menschen verläuft sehr geordnet, die billigsten Kategorien kommen zuerst, die teuersten zuletzt hinein, Einlass ist frühestens zwei Stunden vor der Vorstellung.
Vorstellungsbeginn ist je nach Monat um 21.00h beziehungsweise 21.15h.
Wir besuchten die Vorstellung Nabucco, neben Aida wohl die eindrucksvollste und ein von uns lang gehegter Traum.
Mit modernem Bühnenbild überraschte man uns in dem alten Gemäuer, die Gewalt der Atmosphäre ist schier umwerfend, die Gewalt der Stimmen haben wir uns etwas größer vorgestellt, und in den obersten Reihen der Arena war der Gesang zum Teil nur schlecht zu verstehen.
Ein Rätsel oder einfach nur düster und bedrückend wie die Szene blieb, warum die über 100 Sänger des Gefangenenchores im Dunkel blieben, kaum beleuchtet.
Der Verzicht auf Technik begeisterte uns andererseits aber auch, kaum große Beleuchtung, keine Kopfmikrophone oder Lautsprecher - Akustik pur wie sie in den Amphitheatern einzig ist.
Aber nicht nur die Darbietung auf der Bühne war begeisternd, sondern auch das bewegliche und junge Orchester unter dem Dirigenten Daniel Oren, der schon mal einen Zwischenruf startete oder wie Rumpelstilzchen vor seinem Orchester turnte, der Applaus war ihm sicher - und er dankte es mit einer Zugabe mitten im Stück: Als der Chor das große Werk Nabuccos sang, wurde nach Szenenapplaus einfach noch einmal gesungen, was so viel Freude machte.
Überraschend aber auch ganz besonders schön, wie frei man in der Arena di Verona mit den Regeln der Oper umgeht - auf das Publikum abgestimmt regt sich dort niemand auf, wenn nach einem Gesangssolo plötzlich die Arena tobt und "bravissimo" gerufen wird, obwohl der Satz noch gar nicht zu ende war - Oper für alle irgendwie, und nicht nur für steife Klassikkenner.
Überzeugend auch zeigte sich Susan Neves als Abigaille, ausdrucksstarke Besetzung wurde geboten, mit Volumen und Kraft.
Nach der Vorstellung strömt man auf den Platz vor der Arena (Piazza Bra), eine Bewegung der Völkerwanderung gleich, die Stadt wimmelt inmitten dunkler Nacht von Opernfreunden, und wer verunsichert mal lieber noch vor der Vorstellung zeitig zu Abend gegessen hatte, steht nun da und weiß nicht wohin.
Gebannt vom Erlebten möchte man eigentlich noch gern einen Wein der Region, einen Soave oder gar Veneto trinken, fast überall bekommt man aber zu hören, dies sei ein Ristorante, und man müsse auch etwas essen.

die Etsch bei nacht an der Ponte Pietra
Nun gut, die Alternative zum zweiten Abendessen ist eben einfach, das eigentliche Abendessen auf nach der Vorstellung zu schieben, auch wenn man erst um etwa 1.00h aus der Arena kommt, sind die umliegenden Lokale gut gefüllt und durchaus noch bis 3.00h geöffnet - auch die Preise halten sich, sofern man sich denn etwas umschaut, im Rahmen, und die Qualität des Essens ist italienisch gut.
Wer nun einige Tage für Verona selber eingeplant hat, kann das vielfältige Angebot der Touristinformation nutzen, von Rafting auf der Etsch über Verona by night oder die Liebesflucht für Zwei.
Kurzreisenden sei empfohlen, vielleicht doch den Wagen mit in die Stadt zu nehmen, denn Verona ist nicht ausschließlich autofrei.
Zwar erkundet man die Stadt besser zu Fuß, die große Busrundfahrt für 15.-Euro lohnt sich weniger, die kleine Bimmelbahntour durch den Ortskern kann man auch für 2,50 Euro haben.
Eine langsamere Rundfahrt der Bahnlinie nach - mit dem eigenen Auto - dient zur ausführlichen Besichtigung der zahlreichen kleinen historischen Sehenswürdigkeiten.
Nach Verona darf man mit dem Auto montags bis freitags von 10.00h bis 13.30h, von 16.00h bis 18.00h und von 20.00h bis 22.00h, samstags, sonntags und feiertags von 10.00h bis 13.30h. Parken darf man mit dem "Verona Park", dem Parkschein aus dem Tabakwarenladen, oder man sucht im Vorfeld einen kostenfreien Parkplatz bei www.comune.verona.it - weit ist ohne Gepäck in Veronas Altstadt einfach gar nichts.
Zu Fuß geht man am Besten von der Arena di Verona aus zur Piazza delle Erbe, dem Haupt- und Versammlungsplatz des alten Verona, heute Kreuzung zwischen Arena und dem Haus der Julia, viele Andenkenstände finden sich auf dieser Piazza, hier sind Preisvergleiche wichtig.
Von dort aus sind es nur noch etwa 300 Meter bis zu Julias Haus.
Nur der Unkundige lässt sich ins Boxhorn jagen. Für die Geschichte Romeo und Julia, die wohl gefühlvollste Liebesgeschichte aller Zeiten, aus der Feder von William Shakespeare, gab es keine historische Vorlage.
Alles nur Phantasie.

der sagenumwogene Balkon aus Romeo und Julia

So gab es natürlich auch das Haus der Julia nie und den berühmten Balkon auch nicht.
Trotzdem pilgern Menschenmassen jeden Tag zum Haus der Julia in Verona. Ein Resultat auch der so wirklichkeitsnahen Geschichte Shakespeares.
Fans der Literatur kamen nach Verona auf den Spuren des Romans und fragten immer nach dem Haus der Julia, wollten etwas zum Anfassen haben. Die Veronesen waren es nach einiger Zeit so leid, dass sie kurzerhand dachten "sie wollen was zum Anfassen, das sollen sie bekommen", und ein besonders romantisches Gebäude mit entsprechendem Balkon war schnell gefunden. Mittlerweile ist es zum Romeo und Julia Museum ausgebaut und Pilger in Sachen Liebe finden dort die sagenhaftesten Möglichkeiten dem Liebespaar aus Shakespeares Roman nahe zu sein und selber ihre private Liebe zu verewigen.
Von Kaugummis an die Wände geklebt und beschriftet bis hin zu "Liebesbriefkästen" und Vorhängeschlössern gibt es im Hof des Hauses alles und es ist schon etwas verrückt, welcher Kult dort um die Liebe getrieben wird, ohne jeden Hintergrund.
Der weitere Rundgang durch die Stadt kann zum Castellvecchio führen, dem Domkomplex und der Brücke Ponte Pietra, auf jeden Fall dann wieder zurück zur Piazza Bra und der Porta Romana, dem Knotenpunkt der Altstadt.
Wenn man nun von dort aus mit dem Taxi zum Hotel fahren möchte, wird man in der kleinen Stadt über die Preise erstaunt sein, denn die Anfahrt steht schon mal mit 5.- beziehungsweise 7.- Euro auf dem Zähler - unserer Meinung nach einfach zu viel.
Also unser Rat: keine Angst vor dem Verkehr in Verona, alles ist einfach zu finden und übersichtlich, am Stadtrand geparkt ist das auch noch billig und ungefährlich.
Am Abend empfiehlt sich noch eine Fahrt hinauf zur Kapelle Santuario della Madonna di Lourdes oder dem Castel San Pietro - der Blick über die Stadt mit der sich durchschlängelnden Etsch ist unvergleichlich schön.

fantastischer Blick über Verona
In den Außenbezirken Veronas lohnt es sich, eine Osteria auf einen leckeren regionalen Wein zu besuchen.
Das Fazit der wunderschönen Reise nach Verona kann nur gut ausfallen. Schützt man sich vor der üblichen Toursitenabzocke und schaut sich etwas preisbewusst um, ist ein Wochenende in Verona die kulturelle Offenbarung, nicht zu groß und hektisch, überschaubar und angenehm, auf jeden Fall eine Reise wert.


- FM

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Eine Reise nach Venedig
Über Venedig wurde schon in zahlreichen Reisefüheren und Reiseberichten geschwärmt. Der zauberhaften Stadt in den Lagunen mit 150 Kanälen und zirka 400 Brücken, der Stadt in der ein Charme vergangener Zeiten vorherrscht, gebührt besondere Aufmerksamkeit.

 

 

An dieser Stelle wollen wir auch nicht zum tausendsten Mal den Dogenpalast am Marcusplatz oder selbigen detailliert beschreiben, das haben viele vor uns schon besser gemacht - obwohl an beiden zentralen Sehenswürdigkeiten für den Venedig Touristen kein Weg vorbei führt.

Hauptverkehrszeit in Venedig

Venedig zählt etwa 63.000 Einwohner auf458 Quadratkilometern, und allen Zweiflern sei gesagt, es leben auch wirklich Menschen in Venedig, Venezianer und Zugereiste, die sich die tägliche Last in einer vom Wasser eingeschlossenen Stadt zu leben und zu wirken auferlegen, weil es einfach schön ist in Venedig und die Venezianer stolz sind auf ihre Stadt.
Nach Venedig mit dem Auto zu reisen bedarf einiger Vorinformationen, denn in Venedig selber bewegt man sich mit dem Boot oder zu Fuß.
Wenn man also auf die Lagunenstadt zufährt, erkennt der Fremde nicht unbedingt gleich, welcher der Parkplätze vor der großen Zubringerbrücke, die auch von der Eisenbahn genutzt wird, nun der nächste nach Venedig hin und auch zu einem Wasserbus ist. Also fährt man erst einmal über die Brücke zur Orientierung und steckt zwischen Parkhaus an der Piazzale Roma, dem Busbahnhof und dem Bahnhof für die Wasserbusse fest.
Auf den Hinweistafeln der Parkhäuser dort liest man den Preis von 21.- Euro für 24 Stunden und schluckt! Erfahrungsgemäß dreht man noch eine Runde, gelangt zu dem Großparkhaus gleich zu Beginn Venedigs und stellt fest, auch dies ist nur 1.-Euro billiger, dafür hat man aber einen längeren Fußmarsch, meist mit Gepäck, um zu einem Wasserbus zu gelangen.

Canale Grande -- im Hintergrund die Della Salute
Die Alternative könnte nun sein, wieder über die Brücke zu fahren und einen vorgelagerten Parkplatz für 4.- Euro pro 24 Stunden aufzusuchen, dort sei aber Vorsicht geboten, denn ab dem späten Nachmittag fahren von dort keine Fähren mehr nach Venedig Stadt, und die Bushaltestelle ist von manchen dieser Großparkplätze weit entfernt.
Bei aller Kalkulation und unserer späten Ankunftszeit entschlossen wir uns, in den sauren Apfel zu beißen und 21.- Euro für das Parkhaus an der Piazzale Roma zu zahlen.
Gesagt getan, bei der Einfahrt wurden wir allerdings leicht irritiert durch den Hinweis, man müsse den Wagen offen lassen und den Schlüssel stecken.
Der Versicherungsfachmann bei uns schlug die Hände über dem Kopf zusammen, drohte mit einem Schaden bei Entwendung von etwa 30.000.- Euro für den geliehenen Wagen, die keine Versicherung bezahle- das Argument zog und wir entschlossen uns, das Parkhaus wieder zu verlassen. Aber siehe da, der Tag schien gerettet, der Parkhauswächter witterte Verlust und plötzlich mussten wir lediglich den Gang lösen um unser Fahrzeug stehen zu lassen.
So zogen wir dann Richtung Wasserbus, nicht weit, und von freundlichen Politessen gelotst.
Achtung! Wir sprechen hier nicht von teuren Wassertaxis sondern vom Venezianischen Wasserbus, ein Linienbussystem wie er auf Land auch funktioniert.
Ich löste zwei Fahrkarten unter Angabe unserer Hotelhaltestelle, zahlte 2.- Euro und wunderte mich. Hatte ich nicht auf der Preisliste gelesen, eine Person zahle für eine einfache Fahrt 6,00 Euro und dürfe zu diesem Preis sogar ein Gepäckstück befördern?
Gut, wir suchten unseren Wasserbus Linie 1 und wunderten uns ein kleines Weilchen.
Staunend fuhren wir über den Canale Grande in der Abenddämmerung, bewunderten leicht renovierungsbedürftige Palazzios und das rege Treiben auf dem Kanal.
Nach etwa 25 Minuten kamen wir schon vom Flair der Stadt gefangen an der Haltestelle an und suchten unser Hotel. Treppauf und treppab, durch winkelige Gassen über kleine Brücken, an betriebsamen Restaurants vorbei, man hatte uns den falschen Weg gewiesen und nicht zu unserem kleinen erschwinglichen Innenstadthotel Casa alla Fenica sondern zu einem Hotel ähnlichen Namens geschickt.
Wir schwitzten tüchtig und machten uns Gedanken, wie man denn Venedig erleben könne, wenn man nicht nur müde und verschwitzt, sondern vielleicht auch noch alt oder gehbehindert wäre.
Die Antwort war schnell gefunden: gar nicht! Auch wenn es an einzelnen großen Brücken Behindertenaufzüge gibt, ist Venedig mit Rollstuhl, Gehhilfen oder auch mit Kinderwagen eine Tortur.
Glücklicherweise und nach einer weiteren halben Stunde Fußweg fanden wir unser Hotel nicht weit vom Marcusplatz und wurden auch nach 21.00h noch freundlich empfangen.

Ein Muss ! Die Gondelfahrt auf dem Canale Grande

Gleich an der Ecke gab es einen der zahlreichen kleinen Kanäle, an der anderen Ecke zwei Restaurants und ein Cafe.
Da man uns schon vorwarnte, das Nachtleben in Venedig sei spärlich und man esse auch zeitiger als in Spanien zu Abend, beeilten wir uns um in einem der Eckrestaurants noch etwas zu uns nehmen zu können.
Der Spaziergang dann später zum Marcusplatz war idyllisch und ließ den ersten Abend in Venedig zufrieden und gedankenverloren ausklingen.
Unser Frühstück am nächsten Morgen gab es aufs Zimmer, nicht üppig aber doch genug um den Tag voller Elan beginnen zu können.
Wir wollten Venedig genießen, uns treiben lassen und nicht an den touristischen Sehenswürdigkeiten wie eben dem beeindruckenden Dogenpalast aus dem Jahre 814, dem Regierungssitz der Stadt kleben. Wir wollten uns umsehen und Flair einfangen, was uns leider zumindest am Marcusplatz nicht gelang.
Nicht etwa weil die abertausenden Tauben uns störten oder die absolut überzogenen Preise der Cafehäuser, wo es zur Teatime auch eine Kapelle gab, sondern weil der Platz wegen zweier Benefizkonzerte zu Gunsten der Landminenopfer bestuhlt war und abends abgesperrt, als Peter Gabriel etwas gealtert und stärker im Gewicht als wir ihn in Erinnerung hatten auf der Bühne stand.
Über diese Sehenswürdigkeiten lesen Sie ausführlich und sehr informativ in MarcoPolo oder Wikipedia, wir wollen hier nicht die zigste Beschreibung von längst bekannten dingen geben, sondern eher kleine und nützliche Hinweise ergänzen.
Unser Weg führte uns am Dogenpalast vorbei an den Kanal zu den Gondeln, danach weiter in den hinter dem Marcusplatz gelegenen Schlosspark, wo man vom Stadtteil San Marco einen unvergleichlichen Blick über den Kanal zum Stadtteil Dorsoduro mit der Kirche "della salute" hat.
Von dort aus nach einer kleinen Rast im idyllischen Park führte uns der Weg weiter bis zur Piazza Santo Stefano, wo man wunderschöne Palazzios und das Musikkonservatorium findet, aber auch die schlichte Kirche Santo Stefano, deren schief anmutender Turm uns sehr beeindruckte und auch verwunderte.
Dort im Übrigen gibt es ein Internetcafe, unweit der Kirche, bei dem allerdings keine eigenen Geräte angeschlossen werden dürfen. Öffnungszeiten von 10.00h bis 22.00h ohne Gewähr. Internetpoint Santo Stefano, 2958, Tel,: 0418946122, www.telediariofuga.com
Entschließt man sich in Venedig, die unweigerliche Gondelfahrt zu unternehmen, muss man dafür zwischen 80.- und 130.- Euro einkalkulieren, sofern man denn romantisch unter sich bleiben will.
In der Urlaubszeit ist Romantik allerdings so ein Thema.
Massengondeln ist es eher, wenn man von den Sehenswürdigkeiten abfährt.

romatische Kanäle des Canale Grande
Wir bevorzugten einen Gondoliere am Stefansplatz, der sich verpflichtete, kein "O sole mio" zu singen, uns aber dafür in den ruhigeren Stadtteil Dorsoduro entführte, dorthin wo in kleinen Werften die Gondeln gebaut werden, wo tatsächlich Venezianer leben und wo man auch vorbei an stattlichen Häusern und geschichtsträchtigen Orten kommt, ohne im Gondelstau zu stehen.
Die stillen Kanäle gaben uns das Gefühl der Exklusivität, und über die Touristen am Marcusplatz in der Gondelwarteschlange konnten wir dann nur lächeln.
In Venedig sollte man so viel Zeit einplanen, dass an sich treiben lassen kann. Durch die kleinen Gassen zu stöbern, handgemachte venezianische Masken zu bestaunen, die immer wieder neue Designs bekommen, von Edelsteinen und Blattgold geziert oder ganz schlicht, auch Gussformen für die eigene Maskenwerkstatt findet man in den Geschäften – es macht einfach Spaß. Glasschmuck aus Murano ist schön anzusehen und erschwinglich.
Wir machten uns auf den Weg, eine Fahrkarte für den Wasserbus zu kaufen, die es außer an der Piazzale Roma auch in den Tabakwarenläden mit dem großen T gibt. Wir hatten uns etwas weit treiben lassen und wollten den Bus zurück nehmen. Die Dame am Schalter der Rialtobrücke aber verstand nicht, dass wir nicht 6.- Euro pro Person bezahlen wollten. Nach einigen Erklärungsversuchen gaben wir ohnmächtig auf und gingen zu Fuß.
Unterwegs suchten wir dann den "T" Laden auf und fragten nach einem 1.- Euro Ticket. Hier erfuhren wir, was uns schon bei Ankunft irritierte. Die 1.- Euro Fahrkarten sind den Residenten Venedigs vorenthalten - und wir residierten ja für zwei Tage im Ort.
Mit dieser Information hatten wir die teure Parkgebühr für unseren Leihwagen glatt wieder raus und waren zufrieden. Hätten wir außerhalb auf dem Billigparkplatz geparkt, hätten wir für die Schiffsüberfahrt auch 12.- Euro einfach bezahlt, plus 4.- Euro Parkgebühr, macht in unserem Falle 28.- Euro hin und zurück, da rechnete sich allemal, den Wagen für 21.- Euro an der Piazzale Roma abzustellen - gewusst wie!
Guter Dinge ließen wir den Tag dahin plätschern, besuchten die Rialtobrücke und den dahinter liegenden Markt mit Fischmarkt, waren erstaunt über die vergleichbar günstigen Preise und entdeckten manche Kuriositäten.
Die ehemalige Gefängnisbrücke empfängt heute die Touristenströme, es gibt allerhand Tand zu kaufen, unterhalb der Brücke viel frisches Obst, auch mundgerecht zum sofortigen Verzehr vorbereitet. Etwas weiter hinten dann den legendären Fischmarkt, Frischfisch unter der Brücke, das muss man erlebt haben.
Auch die Gemüsegeschäfte sind sehenswert, zum Teil werden die Ladenflächen durch auf den gegenüberliegenden Kanälen geparkte Boote erweitert.
Venedig ist in allen Winkeln ein Erlebnis, man muss sich den Eindrücken nur öffnen.
Was Preise und Leistung betrifft, kann man, sofern man die Augen offen hält, sogar bei der Rialtobrücke ein günstiges Menü bekommen, schmackhaft und abwechslungsreich. Bei Weinen sollte man sich zur Kostenkontrolle die Karte zeigen lassen, ganz so günstig wie in Spanien kommt man mit "vino de la casa" nicht weg.
Shopping in Venedig scheint wenig ratsam. Zwar sind alle großen Modehäuser vertreten, vor deren Türen verkaufen fliegende Händler Imitate, dennoch muss man sich in Venedig einfach auch vor Augen führen, dass Raum teuer ist und Anlieferung extrem beschwerlich.

der Alltag spielt sich zu 90% auf dem Wasser ab
Post und Müllabfuhr funktionieren genau so per Boot wie Krankenwagen und Notarzt. Da wird es schon beschwerlich, eine Kiste Wasser nach Hause zu bekommen, geschweige denn Baumaterial für Umbauten und Renovierungen. Technisch hat der ehemalige Flüchtlings - Zufluchtsort Venedig einiges auf dem Kasten, Telefon, Strom, Ferngas, Wasser natürlich, alles ist in Versorgungsleitungen untergebracht.
Wenn auch zahlreiche Häuser schon bessere Zeiten erlebt haben, ist das Gerücht, Venedig stinke, wirklich bei unserer Reise nicht bestätigt worden.
Von Venedig muss man sich einfangen lassen, dann liebt man es entweder, oder wird es nie wieder besuchen.
Wir waren NICHT das letzte Mal in Venedig, viele Werke alter Meister müssen wir noch anschauen, oder aber einfach mal zum Karneval nach Venedig fahren, eintauchen und genießen - vielleicht das nächste Mal mit der Bahn statt mit dem Auto, der große Bahnhof Venedigs liegt direkt am Canale Grande.
Auch das Judenviertel in der Nähe der Piazzale Roma haben wir noch nicht besucht, ein Viertel mit vielen kleineren und sehr alten Häuschen und Geschäften, zahlreiche Kirchen und auch das Innere der großen Palazzios, die Casinos, all das bleibt noch zu entdecken. Venedig ist mehr als eine Reise wert.


- FM

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